Parlamentswahlen in Rumänien: Auch in Zeiden gingen wenige zur Wahl
Am 30. November 2008 fanden in Rumänien Parlamentswahlen statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,26 %, fast 20 % unter jener von 2004, und war die niedrigste Beteiligung seit dem Fall des Kommunismus. Sieger gab es auch und zwar gleich zwei. Während die Sozialdemokraten (PSD) rund einen Prozent Stimmenanteil mehr erhielten als die Liberaldemokraten (PD-L), erhielten letztere durch die umständliche Stimmenumverteilung auf Grund des neuen Wahlsystems mehr Sitze im Parlament. Auf Rang drei landeten die Nationalliberalen, und der Ungarnverband schaffte auch den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde. Die nationalistischen Großrumänien-Partei und Partei Neue Generation schafften den Sprung über diese Hürde nicht mehr. Wer mit wem regieren wird, ist völlig offen.
Das Deutsche Forum hat rund 23.000 Stimmen erhalten und stellt mit dem bisherigen Abgeordneten Ovidiu Ganþ, einem Banater Schwaben, ebenso wie weitere 17 Minderheiten einen vom Wahlgesetz festgelegten Vertreter in der Abgeordnetenkammer.
Endergebnisse auf Landesebene:
Abgeordnetenkammer |
Senat
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Prozentzahl
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Mandate
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Prozentzahl
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Mandate
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| Sozialdemokratische Partei PSD | 33,09
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114
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34,16
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49
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| Liberaldemokratische Partei PD-L | 32,36
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115
|
33,57
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51
|
| Nationalliberale Partei PNL | 18,57
|
65
|
18,74
|
28
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| Ungarnverband UDMR | 6,17
|
22
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6,39
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9
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| Nationale Minderheiten | 18
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Rainer Lehni