Notizen aus Zeiden im Sommer 2007 - Teil I.

Friedhöfe in Zeiden – nicht alle sind genehmigt
Die Zeitung berichtete unlängst, dass es in Zeiden zurzeit mehrere Friedhöfe gibt. Allerdings haben nicht alle Friedhöfe auch eine städtische Genehmigung und werden von den zuständigen Kirchengemeinden ohne Zustimmung der Stadt betrieben. Transilvania Expres zählt folgende Friedhöfe aus dem Stadtgebiet auf: den orthodoxen Friedhof der Pfarrei Nr. 1 an der orthodoxen Kirche in der Cetatii-Straße, der Friedhof der Evangeliumschristen neben vorher erwähntem Friedhof, der neue und umstrittene orthodoxe Friedhof der Pfarrei Nr. 2 der sich am Ende der Nelkengasse unterhalb der Steilau befindet. Hinter diesem befinden sich auch Gräber von Verstorbenen anderer Religionszugehörigkeit. Weiterhin gibt es den evangelisch sächsischen Friedhof in der Friedhofsgasse mit angeschlossenem reformiertem ungarischen Teil, sowie die beiden Friedhöfe der orthodoxen Pfarrei Nr. 3 auf dem Weißland neben der neuen orthodoxen Kirche sowie in der Venus-Straße im Colorom-Viertel, wo sich allerdings erst einige Gräber befinden. Eine vor drei Monaten gegründete Kommission des Stadtrates soll sich nun mit den Friedhofsproblemen befassen und hat mittlerweile einen Zentralfriedhof für Zeiden vorgeschlagen. Dieses Projekt ist allerdings umstritten und vor allem ist dessen geplante Lage bisher unklar. Ein Begräbnis kann mittlerweile in Zeiden bis zu 4.000 Lei (ca. 1.200 Euro) kosten.

Colorom-Markt - bisher noch keine Erfolgsgeschichte
Die Verlegung des Marktplatzes vom Platz hinter der Kirchenburg in die neu gebaute Markthalle zwischen neuem Rathaus und Colorom-Werk hat bisher nicht den Erfolg gebracht, den sich die Stadtverwaltung erhofft hat. Auf dem Colorom-Markt werden bisher hauptsächlich gebrauchte Kleider angeboten. Um den Markt besser an die Hauptstraße anzubinden, wurde von dieser vor kurzem ein direkter Zufahrtsweg zur Markthalle angelegt. Inzwischen heißt die Markthalle auch offiziell „Piata agro-alimentara“.

Straßenarbeiten - Slalom zwischen den Kanaldeckeln
Die Zufahrtsstraßen nach Zeiden befinden sich schon seit geraumer Zeit in einem jämmerlichen Zustand. Auf dem Stadtgebiet hat die Stadtverwaltung allerdings einige Straßen neu geteert. Nach der Gärtner-Straße (Str. Gradinarilor) und Arbeiten im Colorom-Viertel ist nun die Seerosen-Straße (Str. Nuferilor) dran. Viele Autofahrer beklagten jedoch, dass die Kanaldeckel der neu geteerten Straßen nicht dem Straßenniveau angepasst wurden und die Fahrt durch manche Straßen einem Slalomlauf gleiche. Das Rathaus allerdings teilte mit, dass die Arbeiten fristgerecht fertig gestellt werden.

Die Kronstädter Tageszeitung "Transilvania Expres" veröffentlicht einmal in der Woche eine Beilage mit Informationen über die Stadt Zeiden. Hieraus werden wir regelmäßig auf unserer Homepage die interessantesten Notizen veröffentlichen.

Zusammengestellt von Rainer Lehni

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