Notizen aus Zeiden 2009
Gebühren für Gemeindeweiden
Diejenigen Zeidner Einwohner, die ihre Nutztiere auf den Gemeindewiesen weiden lassen möchten, müssen ihre Jahresgebühren im Voraus bezahlen. Für Rinder beträgt diese Jahresgebühr 40 Lei (9,50 Euro), für Jungvieh 30 Lei. Bei Ziegen und Schafen beträgt die Gebühr 10 Lei, bei Lämmern 5 Lei sowie bei Pferden 70 Lei.Insgesamt hat der Stadtrat 500 Hektar Gemeindegrund als Weideflächen ausgewiesen. Die Rinder können auf der Steilau (30 Hektar), im Pferdegraben (80 Hektar) und am Kleinen Stein (60 Hektar) weiden. Für die Schafe sind 206 Hektar am „Schoinebierech“ an der Straße Richtung Wladein, 91 Hektar am Pichler-Tontsch hinter der Geflügelfarm am Zeidner Berg sowie vereinzelte Wiesen im Zeidner Wald sowie „Am Homm“ hinter dem Roma-Viertel vorgesehen. Zum 1. Januar 2009 wurden in Zeiden 330 Rinder und Kälber sowie 2.745 Schafe in Privatbesitz gezählt.
Chirurgie im Zeidner Krankenhaus eingerichtet
Seit dem Frühjahr funktioniert im vierten Stockwerk des Zeidner Krankenhauses die Chirurgie-Station mit den drei Abteilungen Gynäkologie, Allgemeinchirurgie und pädiatrische Chirurgie. Das Team, das hier arbeitet, besteht aus drei Fachärzten, einem Anästhesisten, sechs medizinischen Assistenten und fünf Krankenschwestern.
Bau einer Sporthalle für Schule Nr. 3 beantragt
Die Zeidner Stadtverwaltung hat Mittel bei der Nationalen Investitionsbehörde in Bukarest für den Bau einer Sporthalle für die Allgemeinschule Nr. 3 im Mãgura-Viertel beantragt. Bisher hatte diese Schule keinen eigenen Sportsaal, mit dem Bau kann im Herbst dieses Jahres begonnen und 2010 fertiggestellt werden. Die Sporthalle mit den Maßen 20 x 30 Metern und einer Fläche von 900 Quadratmetern soll auf dem Schulhof errichtet werden und wird dann von den 600 Schülern dieser Schuleinheit sowie 250 Vorschulkindern aus den Kindergärten dieses Viertels genutzt.
Vandalismus auf Spielplatz
Erst im letzten Herbst wurde der Spielplatz hinter dem evangelischen Friedhof im Mãgura-Viertel angelegt - sehr zur Freude der Anwohner aus den dortigen Wohnblocks. Zur Zeit aber bildet der Spielplatz ein verwüstetes Bild. Teile des Zauns sind verschwunden, von den Schaukeln steht nur noch das Metallgerüst, auch die andere Spielgeräte sind durch Vandalismus beschädigt. Die beiden Kiosks die sich neben dem Spielplatz befunden haben, wurden vor kurzem abgerissen. Anwohner berichteten, dass Roma mit dem Pferdewagen gekommen seien, um die Metallteile dieser Kiosks fortzubringen und gleichzeitig aber auch Metallteile vom Spielplatz entwendet hätten.
Quelle: Transilvania Expres Kronstadt, Lokalausgabe Zeiden
Zusammengestellt und übersetzt: Rainer Lehni